Barbera Alba DOC

Barbera d'Alba DOC

Geschichte und Fakten

Barbera ist eine regionale rote Rebsorte des Piemont. Sie wird in Langhe schon seit mehreren Jahrhunderten kultiviert. Der Name „Barbera“ dessen Herkunft nicht ganz klar ist, wurde zum ersten mal im Jahre 1877 namentlich im piemontesischen Landesregister erwähnt. Die Hauptbedeutung des Wortes scheint aus dem Lateinischen zu kommen „barbis“, welches in der Übersetzung Bart bedeutet und einen Bezug zu den Blättern der Rebsorte Barbera herstellt, die Blätter sind auf der Unterseite behaart.

Etichetta

Das Label

Die vollen, femininen Lippen zeigen sich in blauer Farbe. Unklar ob Barbera ein femininer oder ein maskuliner Name ist. Der Wein erinnert an eine Frau mit wohlgeformten Kurven, aber wird von Männern bevorzugt. Wir können seine sexuelle Doppeldeutigkeit auch in dem ausbalancierten und der komplexen Struktur des Weines finden. Die hohen Notentöne die aus dem Mund strömen sollen die kräftige Säure des Weines darstellen, der für die Rebsorte Barbera besonders typisch ist. In dem Gedicht auf der Rückseite des Etikettes spielen Violinen die Melodien und der beschriebene intensive Duft erzählt die Langlebigkeit eines unvergesslichen Weines.

Weinberge

Die Trauben stammen aus verschiedenen Lagen des Langhe und Roero, alle Reben werden in der Guyot-Erziehung kultiviert. Die Böden sind sehr reich an schwerem Ton-Mergel und Kalk-Mergel.

Vinifikation

Nach der Handlese werden die Beeren leicht angepresst und nach der traditionellen Methode ausgebaut. Die Gärung ist Temperaturgeführt (28 – 30°C) und findet in Edelstahltanks statt, dabei sind die Beerenhäute bis zu 8-9 Tage immer mit dem Most in Kontakt. Wenn die Gärung abgeschlossen ist, durchläuft der Wein einen spontanen biologischen Säureabbau der meist bis Mitte November dauert. Danach darf der Wein noch einige Monate im Stahltank lagern um eine optimale Reife zu erhalten bevor er in die Flasche abgefüllt wird.

Verkostungsnotiz

Barbera ist ein rubin-roter Wein mit violetten Farbkomplexen. In der Nase ist er intensiv und duftet charakteristisch nach Blaubeeren und Pflaumen und würzige Noten, die an Zimt und grünen Paprika erinnern. Am Gaumen ist der Wein vollmundig und ausbalanciert, mit einer prägnanten Säure, die ganz typisch für diesen Wein ist. Mit seinem langen Abgang zeigt dieser trockene Rotwein eine ausgewogene Süße und ein ausbalanciertes Säurespiel sowie weiche reife Tannine.

Serviervorschlag

Zwischen 16 – 18 °C ist die optimale Serviertemperatur und das Glas sollte eine mittlere Größe haben. Der Wein harmoniert hervorragend zu luftgetrockneter Salami, Fleischvorspeisen, Ragout vom Hasen und hellem Fleisch. Er ist auch ein hervorragender Speisenbegleiter zu Vorspeisen mit Fleischsaucen. Zu gegrilltem rotem Fleisch passt er genauso gut zu einem mittelalten Käse.

Produktdetails

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